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Simone Techert
Strukturdynamik mit gepulster Röntgenstrahlung
Simone Techert ist Leitende Wissenschaftlerin der Gruppe Chemische Strukturdynamik bei DESY und Professorin für Ultrakurzzeit-Röntgenphysik an der Universität Göttingen. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Methodenentwicklung zeitaufgelöster Röntgenexperimente und deren Anwendung und Optimierung zur Untersuchung von chemischen Elementarprozessen und von Struktur-Dynamik-Beziehungen in chemischen Reaktionen, also dem „Filmen“ von chemischen Reaktionen in Echtzeit. Ihr Forschungsziel ist es, ein umfassenderes Verständnis der Energieumwandlungsprozesse innerhalb der untersuchten komplexen chemischen Systeme zu erlangen und zu ergründen, wie diese Prozesse die Bewegung der Moleküle beeinflussen.
Ihre Experimente führt die Arbeitsgruppe an hochbrillanten Röntgenstrahlungsquellen wie PETRA III (DESY), ESRF (Grenoble, Frankreich) und APS (Argonne National Laboratory, USA) durch. Die Röntgenexperimente an der Grenze der technisch möglichen Zeitauflösung (Femtosekunden) finden in verschiedenen Kollaborationen an den Freie-Elektronen-Lasern FLASH (DESY) und LCLS (SLAC, USA) statt. Die Ergebnisse werden durch Messungen an heimischen Quellen ergänzt (optische Ultrakurzzeitspektroskopie sowie gepulste Tisch-Röntgenquellen).
Wissenschaftlicher Werdegang
| seit 2013 | Leitende Wissenschaftlerin bei DESY und Professorin für Ultrakurzzeit-Röntgenphysik an der Universität Göttingen |
| 2006-2012 | Minerva-Professur, Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie, Göttingen |
| seit 2008 | Dozentin, International Research School for Molecular Biophysics, Göttingen Research Campus |
| 2004 | Venia Legendi in Physikalischer Chemie, Universität Göttingen |
| 2001-2005 |
Emmy-Noether-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) Gruppenleiterin, Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie, Göttingen |
| 1998 | Wissenschaftlerin, Scripps Research Institute, La Jolla, USA |
| 1997-2000 | Postdoktorandin, European Synchrotron Radiation Facility (ESRF), Grenoble, Frankreich |
| 1995-1997 | Promotion, Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie, Universität Göttingen |
| 1994 | Diplom in Chemie (Physikalische Chemie), Universität Gießen |
| 1988-1993 | Studium der Chemie, Universität Gießen |
