CosMO-Experiment


Das CosMO-Experiment (Cosmic Muon Observer) ermöglicht Schülern und Studenten kosmische Teilchen eigenständig zu untersuchen. Das Experiment ist aus Komponenten, wie sie auch in einem Großexperiment genutzt werden, aufgebaut und gibt so einen direkten Einblick in die wissenschaftliche Arbeit der experimentellen Astroteilchenphysik.

CosMO-Experiment

DESY in Zeuthen hat innerhalb des Astroteilchen-Projekts des Netzwerk Teilchenwelt das CosMO-Experiment entwickelt. Es ist eine modernere und kompaktere Version des Szintillationszähler-Experiments des QuarkNet Schülerprojekts Cosmic Ray e-Lab von Fermilab, USA. Zusammen mit anderen Instituten im Netzwerk Teilchenwelt stellt DESY das CosMO-Experiment für Schülerprojekte zur Verfügung, sowohl am Institut als auch an anderen Lernorten.

Die entscheidende Komponente des Experiments sind die Szintillatoren, in denen ein Lichtsignal entsteht, sobald diese von Myonen aus der kosmischen Strahlung durchdrungen werden. Dieses Licht wird von einem SiPM (Silicium-Photomultiplier) detektiert, der wie ein PMT sehr lichtempfindlich ist und schon wenige Photonen registrieren kann. Das elektrische Ausgangssignal des SiPM wird an eine DAQ-Karte für die Datenerfassung gesendet. Diese filtert die eingehenden Signale entsprechend der zuvor eingestellten Kriterien und sendet die gefilterten Daten weiter an ein Notebook, wo sie gespeichert werden.

Der im CosMO verwendete SiPM wird vom Hersteller Hamamatsu auch MPPC genannt, was für Multi-Pixel Photon Counter steht.

 

Versuchsaufbau

Versuchsdurchführung

Mögliche Aufgabenstellung

Technische Details & Anleitungen