Trigger-Hodoskop


Das Trigger-Hodoskop bietet die Möglichkeit, verschiedene Aspekte der kosmischen Strahlung zu untersuchen. Bei der Datenauswertung über Cosmic@Web kann der Nutzer eigene Bedingungen definieren, die ein Signal erfüllen muss. So lässt sich nach bestimmten Ereignissen wie einzelnen Myonsignalen oder auch Luftschauern filtern.

Das Experiment besteht aus Teilen von Szintillationszählern, die bis zum Jahr 2000 im L3-Cosmic Experiment am CERN eingesetzt wurden. Nun werden die Szintillationszähler am DESY in Zeuthen für Schülerexperimente genutzt.

Die Segmente einer Ebene sind 0,5 × 0,5 m2 große Szintillatoren, in denen ein Lichtsignal entsteht, sobald diese von Myonen aus der kosmischen Strahlung durchdrungen werden. Das Licht in jedem Segment wird von zwei PMTs gemessen. Nur wenn beide PMTs gleichzeitig Licht detektieren, wird das als Signal gewertet. Auf diese Weise wird der Einfluss von zufälligen Fehlsignalen reduziert. Zur weiteren Reduzierung von Fehlsignalen sind auch die drei Detektorebenen in Koinzidenz geschaltet. Damit wird garantiert, dass nur Signale von kosmischen Teilchen gewertet werden, weil nur diese eine ausreichende Energie haben, Segmente in allen drei Ebenen zu durchqueren.

Cosmic@web
 

Versuchsaufbau

Datenstruktur

Mögliche Aufgabenstellungen

Beispieldiagramme