Andreas Stierle ist Professor für Nanowissenschaften an der Universität Hamburg und Leitender Wissenschaftler bei DESY. Gleichzeitig ist er für die Organisation des DESY-Nanolabs als Nutzereinrichtung zuständig. Sein Hauptarbeitsgebiet ist die Untersuchung der Struktur und physikalisch-chemischer Eigenschaften nanoskaliger Systeme von Ultrahochvakuum bis hin zu anwendungsnahen Umgebungsbedingungen mithilfe von synchrotronstrahlungsbasierten Methoden. Zusätzlich kommen komplementäre Laboruntersuchungsmethoden des DESY-Nanolabs zum Einsatz. Die so gewonnenen Erkenntnisse erweitern das grundlegende Verständnis von Gas-Festkörper- oder Flüssigkeit-Festkörper-Grenzflächen für Nanomaterialien, die in der heterogenen Katalyse, im Korrosionsschutz oder bei Energieumwandlungsprozessen eingesetzt werden.

Wissenschaftlicher Werdegang

Seit 2012 Professor an der Universität Hamburg und Leitender Wissenschaftler bei DESY
2009-2012 Professor für Festkörperphysik an der Universität Siegen
1998-2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Metallforschung, Stuttgart
1996-1998 Postdoc an der europäischen Synchrotronstrahlungsquelle ESRF in Grenoble, Frankreich
1992-1996 Promotion an der Ruhr-Universität Bochum
1986-1992 Studium der Physik an der Ruhr-Universität Bochum