DESY News: World Quantum Day 2026 bei DESY macht Technologien und Innovationen sichtbar

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15.04.2026
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World Quantum Day 2026 bei DESY macht Technologien und Innovationen sichtbar

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Quantentechnologien sind ein Forschungsschwerpunkt bei DESY
Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft und Innovation betont: „In Hamburg entsteht Zukunft nicht auf dem Papier, sondern ganz konkret in Anwendungen. In erstaunlich kurzer Zeit ist hier ein Quantenökosystem gewachsen, das Spitzenforschung und industrielle Praxis in starken Partnerschaften zusammenbringt. Der World Quantum Day zeigt: Hamburg ist Mitgestalter der nächsten technologischen Revolution. Mit dem Quantencomputer XAPHIRO, der im Herzen der Science City Hamburg Bahrenfeld bei DESY entsteht, wird aus einer Idee greifbare Innovation. Das ist ein starkes Signal für den Innovationsstandort Deutschland und für Europas technologische Handlungsfähigkeit. Jetzt gilt: Tempo halten. Denn wer die Schlüsseltechnologien von morgen beherrscht, sichert sich Fortschritt und Souveränität.“

Dichtes Netzwerk aus Forschung und Industrie

Hamburgs Stärke liegt in seiner einzigartigen Dichte an Akteuren und Projekten. 54 Stakeholder arbeiten an über 88 Projekten – von der Grundlagenforschung bis zur industriellen Anwendung. DESY spielt dabei eine Schlüsselrolle im Hamburger Quantenökosystem. Die Röntgenlichtquelle PETRA III und ihr geplanter Nachfolger PETRA IV liefern entscheidende Grundlagen für die Entwicklung neuer Quantenmaterialien. „PETRA IV wird völlig neue Einblicke in Quanteneigenschaften ermöglichen und eröffnet neue Möglichkeiten, Quanteneffekte gezielt zu steuern“, erklärt Beate Heinemann, Vorsitzende des DESY-Direktoriums. Sie ergänzt: „Auch zur Entwicklung von Quantensensoren und von Algorithmen für Quantencomputing wird hier aktiv geforscht.“

Mit dem geplanten Quantum Hub der DESY Innovation Factory, dem integrierten Technologie- und Gründungszentrum von DESY, entsteht bis 2027 zudem ein zentraler Innovationsstandort, der Forschung, Start-ups und Industrie enger zusammenbringen soll.

Daneben beheimatet die Stadt Hamburg eines der vielfältigsten Ionenfallen-Ökosysteme Europas, mit drei technologischen Ansätzen, fünf Full-Stack-Demonstratoren und Start-ups wie eleQtron, parityQC, Universal Quantum und QUDORA. Parallel entstehen mit Rymax One (Universität Hamburg) und dem Spin-off EQCITED konkurrenzfähige Neutralatom-Quantencomputer. „Hamburg setzt auf zwei der drei vielversprechendsten Technologieansätze und schafft damit technologische Resilienz“, zeigt Alois Krtil CEO hqic auf.

Vom Labor in die Anwendung: Der Quantencomputer XAPHIRO

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Ein Höhepunkt des World Quantum Day bei DESY: Die Besichtigung des Quantencomputers XAPHIRO durch Alexandra-Gwyn Paetz, Abtelungsleiterin Technologische Souveränität udn Innovation im BMFTR
Ein konkretes Beispiel für Hamburgs Innovationskraft ist der 50-Qubit-Quantencomputer XAPHIRO, entwickelt von QUDORA Technologies und NXP Semiconductors im Rahmen der DLR Quantencomputing-Initiative. Der auf dem DESY-Campus beheimatete Rechner soll im kommenden Jahr über die Cloud zugänglich sein und damit neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen.

QUDORA setzt dabei auf die eigene NFQC-Technologie (Near Field Quantum Control), die besonders leistungsfähige Qubits ermöglicht. Perspektivisch arbeitet das Start-up an Systemen mit mehr als 100.000 Qubits und wird dabei durch nationale und europäische Förderprogramme unterstützt.

Quanten-Innovation beschleunigen und Talente gezielt entwickeln

Allen Beteiligten geht es darum Hamburgs Quantenlandschaft branchenübergreifend zu stärken und Innovationen sowohl im Computing als auch in der Sensorik und Materialien voranzutreiben. Die Kombination aus exzellenter Forschung, industrieller Entwicklung und kurzen Wegen gilt dabei als entscheidender Standortvorteil.

Auch in der Ausbildung setzt Hamburg Maßstäbe: DESY, die Universität Hamburg (UHH) und die Technische Universität Hamburg (TUHH) arbeiten gezielt daran, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken – etwa durch Graduiertenschulen und Kooperationen mit Unternehmen wie Airbus, Lufthansa Industry Solutions als auch dem Fraunhofer CML.