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27.09.2018
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Exzellenzstrategie: DESY ist bei zwei Clustern dabei

In ihrer heutigen Entscheidung zur Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Deutsche Wissenschaftsrat bekanntgegeben, dass die Hamburger Projekte mit DESY-Beteiligung „Advanced Imaging of Matter“ und „Quantum Universe“ als Exzellenzcluster gefördert werden. Damit werden die beiden an der Universität Hamburg angesiedelten Cluster über sieben Jahre gefördert.

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Dieser Campus steht für Exzellenz: Gleich zwei Exzellenzcluster werden in Hamburg-Bahrenfeld landen (Foto: DESY/R. Schaaf).
Prof. Helmut Dosch, Vorsitzender des DESY-Direktoriums, sagt: „Ich bin sehr stolz, dass mit AIM, Advanced Imaging of Matter, und Quantum Universe gleich beide Exzellenzanträge bewilligt worden sind, an denen DESY essenziell beteiligt ist. Dass wir gleich zwei Exzellenzprojekte hier auf den Campus holen konnten, unterstreicht, wie herausragend die Wissenschaft zur Entschlüsselung der Materie hier in Hamburg ist, und wie fruchtbar die enge Zusammenarbeit von DESY mit der Universität Hamburg ist. Ich gratuliere den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die diese hervorragende Forschung entwickeln und vorantreiben, aufs herzlichste, und freue mich auf neue Erkenntnisse von AIM und Quantum Universe.“

Im Exzellenzcluster AIM wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler insbesondere mit Hilfe neuartiger Röntgenlaser nicht nur verstehen, wie Supraleitung, Medikamente und Energieerzeugung auf molekularer Ebene funktionieren, sondern Materialien auch so beeinflussen, dass sie das zukünftig noch besser machen.

Im Cluster Quantum Universe wollen Forscherinnen und Forschern der Universität Hamburg und DESYs alle Disziplinen und Themen der Teilchenphysik zu einem Gesamtbild fügen und so dem Universum seine letzten Geheimnisse entlocken.

In der Abschlussrunde wurden 88 eingereichte Clusteranträge von einem Expertengremium aus internationalen Spitzenforschern und einer Exzellenzkommission begutachtet. Die 57 bewilligten Cluster werden für sieben Jahre mit jährlich insgesamt rund 385 Millionen Euro gefördert.

In der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder zur Förderung der Spitzenforschung an deutschen Universitäten gibt es zwei Linien: In den Exzellenzclustern werden international wettbewerbsfähige Forschungsprojekte gefördert. Hat eine Universität mindestens zwei solcher Cluster, darf sie sich als Exzellenzuniversität bewerben.

Insgesamt sind vier Exzellenzcluster der Universität bewilligt worden. Damit kann sich die Universität Hamburg jetzt bis zum Dezember auch um den Titel „Exzellenzuniversität“ bewerben, der eine Förderung zu ihrer dauerhaften Stärkung vorsieht.

Pressemeldung von DFG und Wissenschaftsrat