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04.11.2017
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Besucherrekord am DESY DAY

Mehr als 20 000 Neugierige kamen zum Tag der offenen Tür

Erneuter Besucherrekord zum DESY DAY: 20 287 Neugierige kamen am Samstag zum Tag der offenen Tür bei Hamburgs größtem Forschungszentrum - so viele wie nie zuvor. Zwischen 12.00 Uhr mittags und Mitternacht boten DESY und seine Partner auf dem Forschungscampus mehr als 150 Aktionen und Attraktionen. Rund 1000 Helferinnen und Helfer machten die Forschung begreifbar, unter anderem mit Hilfe von Schokoküssen, einer schwebenden Modelleisenbahn und dem Röntgenblick ins Überraschungsei. Sie zeigten in ihren Experimentierhallen, Laboren, Beschleunigertunneln, Werkstätten, Konstruktionsabteilungen, im Rechenzentrum und im Schülerlabor, was ein Großforschungszentrum ausmacht.

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Zum diesjährigen DESYDAY kamen mehr als 20 000 Neugierige. Foto: DESY, Axel Heimken
Der Tag der offenen Tür auf dem DESY-Campus fand in diesem Jahr zum siebten Mal im Rahmen der Hamburger Nacht des Wissens statt. Schon Stunden vor dem offiziellen Start der Nacht des Wissens hatte DESY seine Pforten geöffnet, eine Gelegenheit, die zwischen 12.00 und 17.00 Uhr bereits über 13 000 Neugierige nutzten, darunter sehr viele Familien. Besonders die zahlreichen Mitmachexperimente erfreuten sich großer Beliebtheit. In den großen Experimentierhallen der Röntgenlichtquelle PETRA III ließ sich beispielsweise Forschung mit VR-Brillen in 360 Grad erleben oder mit dem eigenen Handy auf Pixeljagd gehen.
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Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank am Steuer des 'Frassek Space Collectors' im Gespräch mit DESY-Direktor Helmut Dosch (Mitte) und Künstler Jan Köchermann (rechts), der den Nachbau für die Kunstausstellung 'Dark Matter' schuf. Foto: DESY, Axel Heimken
 Auch die Türen der großen Kommandozentrale für die DESY-Beschleuniger waren geöffnet. Wie lassen sich Tausende von technischen Komponenten überwachen und steuern, wie etwa die des neuen Röntgenlasers European XFEL? Und DESYs Teilchenphysiker präsentierten die jüngsten Erkenntnisse zum Zusammenspiel der Grundbausteine des Universums und ihre Messinstrumente, um sie zu erlangen. Auch die Werke von „Art meets Science: Dark Matter“, dem ersten Kunst-trifft-Wissenschaft-Projekt bei DESY zum Thema „Dunkle Materie“ waren auf dem Forschungsgelände zu sehen. Wie man Nanomaterialen mit Abmessungen von Millionstel Millimetern bearbeitet und erforscht, ließ sich im DESY NanoLab bestaunen. Ganz handfest hingegen präsentierten Azubis und Werkstätten ihre Arbeit mit eindrucksvollen Vorführungen in Tischlerei, Schlosserei, Elektronikwerkstatt und weiteren.

Zur 7. Nacht des Wissens in Hamburg hatten 58 Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und weitere wissenschaftliche Institutionen ihre Türen geöffnet und ein umfangreiches Programm mit über 1000 Einzelveranstaltungen zusammengestellt. Überall in der Stadt gab es Experimente, Führungen, Mitmachaktionen, Vorträge, Filme sowie Musik und Kulinarisches. Auch an junge Talente war gedacht: Für Kinder verschiedener Altersgruppen gab es rund 230 Veranstaltungen.