Forschung für die Zukunft

DESY zählt zu den weltweit führenden Beschleunigerzentren und erforscht die Struktur und Funktion von Materie – vom Wechselspiel kleinster Elementarteilchen, dem Verhalten neuartiger Nanowerkstoffe und lebenswichtiger Biomoleküle bis hin zu den großen Rätseln des Universums. Die Teilchenbeschleuniger und die Nachweis­instrumente, die DESY an seinen Standorten in Hamburg und Zeuthen entwickelt und baut, sind einzigartige Werkzeuge für die Forschung. DESY ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent von den Ländern Hamburg und Brandenburg finanziert.

Bei DESY in Zeuthen werden die Forschungsthemen Teilchenphysik, Beschleunigerphysik sowie als wissenschaftlicher Schwerpunkt die Astroteilchenphysik behandelt. DESY-Wissenschaftler sind seit Jahrzehnten an wesentlichen internationalen Forschungsprojekten der Astroteilchenphysik beteiligt. Dabei nutzen die Physiker verschiedene Himmelsboten, um den Geheimnissen von Sternexplosionen, kosmischen Teilchenbeschleunigern oder der dunklen Materie auf die Spur zu kommen.


 
Astroteilchenphysik

Astroteilchenphysik

Auf der Suche nach kosmischen Quellen: Die Erde ist einem Dauerregen von energiereichen Teilchen aus dem Weltall ausgesetzt, die Auskunft über die fundamentalen Prozesse in den fernen Weiten des Kosmos geben können. Der Bereich der Forschung, der sich mit diesen Teilchen, ihrem Ursprung und Nachweis beschäftigt, ist die Astroteilchenphysik.


 
Astroteilchenphysik

Teilchenphysik

Was die Welt im Innersten zusammenhält: Seit jeher versucht der Mensch, die  Bausteine der Welt zu finden und den Ursprung des Universums zu ergründen, die Methoden haben sich im Laufe der Zeit immer weiter spezialisiert. Teilchenphysiker erforschen zentrale Fragen unseres Weltbildes. DESY gehört zu den weltweit führenden Forschungszentren auf diesem Gebiet.


 
Beschleunigerphysik

DESYs Beschleuniger in Brandenburg

Beschleuniger zählen zu den wichtigsten Werkzeugen der Forschung. Sie bringen winzige, elektrisch geladene Teilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit. Von den schnellen Teilchen profitieren die unterschiedlichsten Forschungsdisziplinen. DESY betreibt in Zeuthen einen eigenen kleinen Linearbeschleuniger, den Photoinjektor-Teststand PITZ.