|
Also, egal ob er eine unsichtbare Strahlung
vermutete oder nicht, er nahm eine einfache Änderung am
bekannten Versuchsaufbau vor. Er benutzte immer noch die gleiche
Röhre, die er mit einer Vakuumpumpe so luftleer wie damals
möglich machte. Die Spannung, die zur Beschleunigung der
Elektronen benötigt wurde, erzeugte er mit einem Funkeninduktor.
Er bedeckte die Röhre nun aber völlig mit schwarzer
Pappe, so daß weder normales noch UV-Licht durchkommen
konnte.

Nachdem Ihr oben ein Foto
vom Originalversuchsaufbau gesehen habt, werde ich den ganzen
Versuch rechts nochmal skizzenhafter und hoffentlich besser verständlich
darstellen.
Wieso und wie die Röntgenstrahlung bei diesem Versuch entsteht,
könnt Ihr erfahren, wenn Ihr dieses Kapitel zu Ende lest.
Bild: Versuchsaufbau; Archiv des Deutschen
Röntgen-Museums, Remscheid-Lennep
|