Röntgenstrahlung - was genau ist das?

Woran arbeitete Röntgen eigentlich?

  Die Entdeckung:  
  Woran arbeitete Röntgen eigentlich?  
  Der Versuch am 8. November 1895  
  Die rätselhaften neuen Strahlen  
  Was sind Röntgenstrahlen?  
  Physiker ratlos!?!   
  Zwei Arten von Röntgenstrahlung   
  Charakteristische Strahlung   
  Bremsstrahlung  
  Eigenschaften der Röntgenstrahlung  
  Reaktionen:  
  In der Gesellschaft  
  In der Medizin   
  In der Physik   

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts untersuchte man verstärkt den Transport elektrischer Ladungen in Gasen. Man benutzte dafür sogenannte Entladungsröhren, in denen ein Vakuum herrschte (so gut es halt ging) und die folgendermaßen aufgebaut waren.

Die Kathode bestand aus einem heißen Glühdraht, welcher Elektronen produzierte. Zwischen Kathode und Anode wird eine sehr hohe Spannung angelegt, welche die Elektronen stark beschleunigt. Dazu muss man wissen, dass man damals in der Physik die Elektronen noch nicht kannte. Alles, was man sah, war, dass zwischen den beiden Elektroden ein schmaler Streifen glühte. Es war nicht klar, ob dies Teilchen oder Wellen waren. Man nannte diese Art von Strahlung "Kathodenstrahlen".

Röntgen, der eigentlich auf einem ganz anderen Gebiet arbeitete, wollte die gemachten Experimente selber noch mal durchführen. Vielleicht wunderte es ihn, dass sich Fotoplatten neben der Entladungsröhre leicht schwärzten und er untersuchte dies. Man führte damals die Schwärzung auf UV-Licht zurück - aber Röntgen glaubte wohl nicht an diese Vorstellung.

Es gibt sonst nämlich auch keinen offensichtlichen Grund, weshalb Röntgen den folgenden, entscheidenden Versuch gemacht haben sollte.