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Nachdem er von einigen
deutschen Universitäten mangels eines Schulabschlusses
nicht angenommen wurde, wurde er 1865 endlich ohne große
Probleme an der ETH (Eidgenössische Technische
Hochschule, früher auch Polytechnikum genannt)
in Zürich angenommen.
Nachdem er das Maschinenbaustudium dort mit dem Abschluß
"Diplom" erfolgreich bestanden hatte, machte er am
22.6.1869 auch noch seinen Doktor in Physik mit einer Arbeit
zu "Studien über Gase" an der Universität
Zürich. |
Wilhelm
Conrad Röntgen habilitierte sich (d.h., er war nun
berechtigt, zum Professor berufen zu werden) 1874 im Fach
"Experimentalphysik"
in Straßburg. Dort war er auch ab 1876 Professor für
Theoretische Physik.
Über all diese
Jahre hinweg erlangte er immer mehr Respekt und Anerkennung,
vor allem für sein gewissenhaftes Experimentieren. Das führte
dazu, daß er Angebote von sehr bekannten Universitäten
bekam, unter anderem auch von der Uni Gießen. Dieses nahm
er an und war von 1879 bis 1888 dort Professor für Physik. |