URL: http://www.desy.de/forschung/forschungsbereiche/forschung_mit_photonen/hasylab/index_ger.html
Breadcrumb Navigation
Das Hamburger Synchrotronstrahlungslabor HASYLAB unterstützt und koordiniert die Forschung mit Photonen bei DESY. Die einmaligen Experimentiermöglichkeiten bei DESY locken jährlich über 2000 Forscher von rund 300 verschiedenen Hochschulen und Forschungsinstituten nach Hamburg. Die Gastwissenschaftler stammen aus 36 Ländern – von Armenien bis zu den Vereinigten Staaten. Einige Forschungsinstitute haben bei HASYLAB ständige Außenstellen eingerichtet oder betreiben eigene Messstationen, beispielsweise für biologische Strukturforschung oder Materialforschung.
Hamburger Synchrotronstrahlungslabor HASYLAB
Das Hamburger Synchrotronstrahlungslabor versteht sich nicht nur als bloßer Anbieter von Messzeit an Lichtquellen, sondern vielmehr als eine echte Serviceeinrichtung für die Forschung. Die HASYLAB-Mitarbeiter stehen den Gastforschern mit Rat und Tat zur Seite. Ob in den Werkstätten bei der Lösung eines technischen Problems an einer Apparatur, bei der Informationssuche in der Bibliothek oder sogar bei der kompletten Umsetzung eines Experiments – bei HASYLAB erhalten die Gastwissenschaftler kompetente und umfassende Unterstützung rund um ihr Forschungsvorhaben. Auch deshalb wird das Hamburger Labor unter den Synchrotronstrahlungsforschern ganz besonders geschätzt.
Das HASYLAB-Kooperationsmodell
Wollen Wissenschaftler einer Universität oder eines Instituts aus dem In- oder Ausland die DESY-Lichtquellen nutzen, können sie unter Begründung ihres Vorhabens Messzeit beantragen und nach entsprechender Bewilligung durch international besetzte Gutachterausschüsse für eine bestimmte Zeit an einem der HASYLAB-Messplätze experimentieren. Diese Nutzung ist kostenlos, wenn die Wissenschaftler ihre Ergebnisse, wie in der Grundlagenforschung üblich, der Fachwelt zugänglich machen.
Für Industrieunternehmen, die anwendungsbezogene Experimente planen, bietet HASYLAB das „Kooperationsmodell“ an: Eine Firma schließt mit dem Hamburger Labor einen Kooperationsvertrag ab und zahlt als Kostenbeteiligung eine jährliche Pauschale. Dafür erhält das Unternehmen einen schnellen, flexiblen Zugriff auf Messzeiten und wird bei seinen Experimenten durch eine spezielle Servicegruppe unterstützt. Danach kann die Firma die Ergebnisse exklusiv für die eigenen Belange nutzen.

