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DORIS III

Am Speicherring DORIS bei DESY wird seit Jahrzehnten mit dem intensiven Licht aus dem Ring geforscht: Seit 1974 ist DORIS in Betrieb – zunächst parallel für die Teilchenphysik und die Forschung mit Synchrotronstrahlung. In den Jahren 1990 und 1991 wurde der Speicherring ausgebaut, um Platz für sieben zusätzliche Magnetstrukturen, so genannte Wiggler und Undulatoren, zu schaffen. Die umgebaute Maschine, DORIS III, wird seit 1993 ausschließlich als Quelle für Synchrotronstrahlung verwendet.

Die Bilanz dieser Zeit kann sich sehen lassen. Immer wieder gelang es den Wissenschaftlern und Ingenieuren an DORIS, neue Methoden und Instrumente zu entwickeln und mit bahnbrechenden Ergebnissen neue Forschungsfelder zu eröffnen. Was oftmals als laborinternes Testexperiment begann, entwickelte sich zur erfolgreichen Experimentiermethode, die sich schließlich weltweit in Forschung und Industrie als Standardverfahren etablierte. Die Spannweite der Experimente reicht dabei von effektiven Katalysatoren über feinere Analysemethoden zum Nachweis von Schadstoffen bis hin zu innovativen Wirkstoffen für die Medizin oder leichten und doch stabilen neuen Werkstoffen.

Zahlen und Fakten
  • Ringbeschleuniger für Elektronen und Positronen
  • Länge: 289 m
  • Inbetriebnahme: 1974
  • 1974-1992: Teilchenphysik und Forschung mit Synchrotronstrahlung
  • seit 1993: Quelle für Synchrotronstrahlung
  • 36 Messplätze mit 45 im Wechsel betriebenen Instrumenten
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