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Im den Jahren 2000-2001 wurde ein Programm
zur deutlichen Verbesserung der Leistungsfähigkeit des HERA Speicherrings
durchgefuehrt. Es sieht den massiven Einsatz supraleitender Technologien
sowie von Spezialmagneten vor: Supraleitende Magnete, welche die Strahlen
auf 0.1 mm fokussieren, werden direkt in der Nähe der Kollisionspunkte,
also praktisch mitten in den Experimenten installiert. Normalleitende Magnete
von bizarrer Form sorgen für eine rasche Zusammenführung der
Strahlen am Wechselwirkungspunkt. Durch diese Maßnahmen wird die
Leistungsfähigkeit der Maschine um etwa einen Faktor vier gesteigert.
Ausserdem werden die Experimente mit neuen Detektor- Komponenten der größeren
Leistungsfähigkeit der Maschine angepasst. So wird z.B. in das Zentrum
des ZEUS- Detektors ein hochauflössender Silizium-Spurdetektor eingebaut,
speziell um schwere Quarks nachzuweisen. Damit beginnt eine neue Phase
des Experimentierprogramms: die verbesserte Suche nach völlig neuen
Phänomenen außerhalb des Standard-Modells und genaue Messungen
im Gebiet der Vereinigung von elektromagnetischer und schwacher Kraft.
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