zurück zur Übersicht Druckversion

Pizza gegen Name

Frühjahr 1990, Cornell Universität, USA: Das erste internationale Arbeitstreffen über supraleitende Linearbeschleuniger steht vor der Tür und noch immer hat sich niemand eine wohlklingende Abkürzung für die Neuheit ausgedacht. SLC für "Superconducting Linear Collider" ist für die meisten unaussprechlich.

Also verspricht Professor Padamsee demjenigen seiner Studenten und Mitarbeiter eine Pizza, der auf den besten Namen kommt. Das Rennen macht der Vorschlag von Walter Hartung, Doktorand bei Padamsee: "Teraelectronvolt Superconducting Linear Accelerator" (Tera-Elektronenvolt supraleitender Linearbeschleuniger), kurz TeSLA. Nach einigem hin und her wird noch ein "Energy" eingefügt, um aus dem kleinen "e" ein großes zu machen.Endlich ist der Name gefunden: Das Arbeitstreffen heißt jetzt 1990 TESLA Workshop.

Bewerten Sie die Lesefreude (Smilies)
und inhaltliche Tiefe dieses Beitrages
mit einem einzigen Knopfdruck!

Danach geht es automatisch
zurück zur Übersicht.