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Vorträge
An 14 Donnerstagen finden allgemein verständliche Vorträge
zu Themen der Ausstellung statt. Viele dieser Vorträge werden von
Experimenten begleitet sein. Alle beginnen sie um 19:30 Uhr - entweder
in einem Zelt vor der Ausstellungshalle oder im DESY-Hörsaal. Der
Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
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8. Juni
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Vortragsreihe "2000 - Das Jahr der Physik: Die Reise zum Urknall"
Antimaterie - Die gespiegelte Materie als
Antrieb zur Grundlagenforschung
Prof. Dr. Walter Oelert, Forschungszentrum Jülich und Ruhr-Universität
Bochum
8. Juni 2000, 19:30 Uhr
Ort: Zelt vor der Ausstellungshalle, Luruper Hauptstraße gegenüber
Stadionstraße
Prof. Dr. Walter Oelert vom Forschungszentrum Jülich
und der Ruhr-Universität Bochum wird spannend und allgemein verständlich
über die "Antimaterie", die gespiegelte Materie, berichten. Dieser
Vortrag fand bereits in der Berliner Urania großen Beifall, wo Oelert
anlässlich der Veranstaltung "2000 - Das Jahr der Physik: Die Reise
zum Urknall" auftrat. In seinem Vortrag geht Walter Oelert der Frage
nach, ob Materie und Antimaterie den gleichen Gesetzen der Physik
unterliegen. Immerhin ist die Untersuchung der genauen Unterschiede
von Materie und Antimaterie heute eine der bedeutendsten Aufgaben
der Grundlagenforschung. Besonders das Wasserstoffatom ist wegen
seines großen Anteils an der Materie im Universum sehr wichtig -
kleinste Unterschiede zum spiegelsymmetrischen Antiwasserstoff könnten
das Fehlen von Antimaterie im Kosmos erklären. Der Vortrag wird
Sie deshalb mit den neuesten Verfahren zur Erzeugung und Untersuchung
von Atomen des Antiwasserstoffs vertraut machen.
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15. Juni
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Experimentalvortrag
Das Korpuskel lebt!
Eindrucksvolle Experimente rund ums Licht
Dr. Rolf J. Berger von der Universität Köln
15. Juni 2000, 19:30 Uhr
Ort: Zelt vor der Ausstellungshalle, Luruper Hauptstraße gegenüber
Stadionstraße
"Das Korpuskel lebt !" ist ein Vortrag mit physikalischen
Experimenten aus dem Bereich der Optik und angrenzender Teilgebiete.
Den Schwerpunkt setzt Dr. Rolf. J. Berger von der Universität Köln
hierbei nicht auf die wissenschaftlich exakte Beschreibung, sondern
viel mehr auf die unterhaltende Seite der etwa 20 Experimente, die
er vorführen wird. Hintergrund ist die Modellvorstellung des Physikers
Isaac Newton (1643-1727), Licht mittels kleiner Teilchen, den so
genannten Korpuskeln, zu beschreiben. Genau deren eigenwilliges
Verhalten füllt die Experimente mit Leben. Der Vortrag richtet sich
an alle, die Spaß an der Physik haben und ist so gestaltet, dass
er ohne spezielle Vorkenntnisse vestanden werden kann.
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22. Juni
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Sonderveranstaltung der Volkshochschule Hamburg
Licht der Zukunft - Neue Wege für Innovationen
der Zukunft
Dr. Jörg Roßbach, DESY Hamburg
22. Juni 2000, 19:30 Uhr
Ort: Zelt vor der Ausstellungshalle, Luruper Hauptstraße gegenüber
Stadionstraße
Das "Licht der Zukunft" - DESYs neuer supraleitender Röntgenlaser
- steht im Mittelpunkt der DESY-EXPO und ist auch das Thema des
Vortrags von Dr. Jörg Roßbach, der maßgeblich an der technischen
Realisierung des Röntgenlaser-Projekts beteiligt ist. Roßbach bietet
Informationen aus erster Hand über die zukunftsweisenden, technischen
Innovationen des neuen Lasers - spannend und für jeden verständlich
aufbereitet. Herzstück der einzigartigen Lichtquelle bei DESY sind
ein supraleitender Elektronen-Beschleuniger und ein neuartiger Freie-Elektronen-Laser.
Er wird der Wissenschaft des 21. Jahrhunderts ungeahnte Einblicke
in die Tiefen lebender Zellen, Moleküle und Werkstoffe bieten. Ab
2003 werden Wissenschaftler aus aller Welt bei DESY diese neue Röntgenquelle
für ihre Forschungen nutzen.
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13. Juli
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Experimentalvortrag
Physik von Luftballons -
Experimente zur Veranschaulichung physikalischer Prinzipien
Dr. Peter Strehlow, Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Berlin
13. Juli 2000, 19:30 Uhr
Ort: Zelt vor der Ausstellungshalle, Luruper Hauptstraße gegenüber
Stadionstraße
Kräftig pusten, bis die bunte Gummihaut prall mit Luft gefüllt
ist, am Ende verknoten, fertig ist der Luftballon. Kinder haben
viel Freude daran, aber auch für Erwachsene halten die luftigen
Gebilde einige Überraschungen bereit: In einfachen Versuchen mit
einzelnen Luftballons und Systemen mit bis zu 20 miteinander verbundenen
Ballons zeigt Peter Strehlow von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt
Berlin physikalische Phänomene auf spielerische Weise.
So lassen sich am Luftballon einfach und anschaulich physikalische
Prinzipien demonstrieren, die dem Fachmann beispielsweise als "thermodynamische
Stabilität" oder "spontane Symmetriebrechung" geläufig sind. Zudem
soll ein "Phasenübergang" veranschaulicht und das Verhalten von
Gummimolekülen mit einem Computer simuliert werden. Zum Abschluss
führt Peter Strehlow noch einige eindrucksvolle Experimente zum
"Keltischen Stein" oder der "Ratsche" vor.
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20. Juli
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Vortragsreihe "2000 - Das Jahr der Physik: Die Reise zum Urknall"
Elementarteilchen: Bausteine der Welt
Dorothea Samtleben, Universität Hamburg
20. Juli 2000, 19.30 Uhr
Ort: Zelt vor der Ausstellungshalle, Luruper Hauptstraße gegenüber
Stadionstraße
Die Physikerin Dorothea Samtleben von der Universität Hamburg wird
Sie spannend und allgemein verständlich bis an den Anfang des Universums
und bis ins Innerste der Materie führen. In der Welt erleben wir
eine große Vielfalt der Strukturen, doch je weiter wir in das Innere
der Materie vordringen, desto klarer enthüllt sich eine einfache
Systematik der Elementarteilchen - voll verblüffender Ordnung und
Symmetrie. Wir beginnen zu erkennen, dass auch die Kräfte zwischen
den Teilchen eine gemeinsame Wurzel haben. Den Weg zu diesen grundlegenden
Erkenntnissen eröffnen riesige Teilchenbeschleuniger, die immer
größere Genauigkeit zulassen. Die Faszination der Teilchenforschung
und ihre enorme Bedeutung für das physikalische Verständnis unserer
Welt stehen im Mittelpunkt des Vortrags.
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3. August
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Vortragsreihe "2000 - Das Jahr der Physik: Die Reise zum Urknall"
Die himmlische Energiequelle: Wie funktioniert
die Sonne?
Prof. Dr. Claus Rolfs, Ruhr-Universität Bochum
3. August 2000, 19:30 Uhr
Ort: Zelt vor der Ausstellungshalle, Luruper Hauptstraße gegenüber
Stadionstraße
Wie gut kennen wir unsere Sonne? Sie scheint beständig - auch wenn
das Hamburger Schmuddelwetter unseren Blick auf sie trübt. Sie ermöglicht
das Leben auf unserer Erde. Ohne Sonnenlicht könnten die Pflanzen
keine Photosynthese betreiben, das Gras könnte nicht wachsen, die
Kühe hätten nichts zu fressen und wir kein Steak auf dem Teller
... Die Sonne gewinnt seit Milliarden Jahren ihre riesigen Energien
aus der Fusion von Wasserstoff - das erklärt ihre beständige Leuchtkraft.
Doch wie dieser Prozess genau abläuft, gibt immer noch Rätsel auf.
Prof. Dr. Claus Rolfs von der Ruhr-Universität Bochum wird Ihnen
die neuesten Erkenntnisse über die Sonne berichten. Er wird die
Lage unseres Sonnensystems im Kosmos beschreiben, die Eigenschaften
der Sonne mit denen anderer Sterne vergleichen und die möglichen
Energiequellen der Sonne vorstellen.
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10. August
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Experimentalvortrag
Physik zum Anfassen und manchmal unfassbar
Einfache Experimente für jedermann
Prof. Dr. Helmut Hilscher, Universität Augsburg
10. August 2000, 19.30 Uhr
Ort: Zelt vor der Ausstellungshalle, Luruper Hauptstraße gegenüber
Stadionstraße
Unser Alltag ist voller Physik - nur sind wir an Phänomene wie
die Auswirkungen der Schwerkraft, der Fliehkraft oder den Auftrieb
im Wasser von Kindheit an so gewöhnt, dass wir sie kaum noch als
Besonderheit wahrnehmen. Wer denkt schon über das Gravitationsgesetz
nach, wenn gerade eine Tasse aus Großmutters gutem Kaffeeservice
zu Boden gefallen und zersprungen ist?
In unterhaltsamen und spielerischen Experimenten stellt Prof. Helmut
Hilscher physikalische Phänomene aus dem Alltag vor - zum Staunen
und zum Nachmachen mit einfachen Mitteln. Denn die Physik-Didaktik-Gruppe
von Herrn Hilscher in Augsburg hat eine CD-Rom herausgegeben, auf
der über 400 Versuche aus allen Bereichen der klassischen Physik
als Anleitung zum eigenen Experimentieren beschrieben werden. Im
Vortrag sehen Sie unter anderem: eine "musikalische Kerze", "tanzende
Rosinen", einen "Beschleunigungsmesser im Gurkenglas, eine "Glasröhre
als Orgelpfeife" und Sie erleben, wie man Weinflaschen ohne Korkenzieher
öffnet.
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17. August
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Vortragsreihe "2000 - Das Jahr der Physik: Die Reise zum Urknall"
Neutrinos - Geheimnisvolle Boten aus dem
All
Dr. Rolf Nahnhauer, DESY Zeuthen
17. August 2000, 19.30 Uhr
Ort: Zelt vor der Ausstellungshalle, Luruper Hauptstraße gegenüber
Stadionstraße
Neutrinos sind geisterhafte Teilchen aus dem Weltall. Winzig klein,
vielleicht masselos und elektrisch neutral, durchdringen sie mühelos
die Materie. Jede Sekunde fliegen Billionen Neutrinos durch jeden
Quadratzentimeter unseres Körpers - ohne irgendwelche Spuren zu
hinterlassen. Selbst die Erdkugel kann die dahinrasenden Geisterteilchen
nicht aufhalten.
Wegen ihrer außergewöhnlichen Eigenschaften können Neutrinos Informationen
über Prozesse im Inneren unserer Sonne bis hin zur Entwicklung des
gesamten Universums liefern. Um Signale dieser rätselhaften Teilchen
aufzuspüren, sind tonnenschwere Nachweisgeräte an riesigen Teilchenbeschleunigern
in Laboratorien tief unter der Erde und unter mehr als tausend Meter
Wasser und Eis aufgebaut worden. Dr. Nahnhauer von DESY Zeuthen
wird Ihnen die mysteriösen Neutrinos beschreiben und die ungewöhnlichen
Methoden schildern, mit denen die Forscher "Jagd" auf diese Geisterteilchen
machen.
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31. August
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Vortragsreihe "2000 - Das Jahr der Physik: Die Reise zum Urknall"
Masse macht's, aber was macht Masse?
Dr. Martin Erdmann, Universität Karlsruhe
31. August 2000, 19.30 Uhr
Ort: Zelt vor der Ausstellungshalle, Luruper
Hauptstraße gegenüber Stadionstraße
Sind Sie gerade auf Diät? Dann gehört er vielleicht zu ihrem täglichen
Ritual: Der Gang zur Waage. Nicht nur der eigene, alle Körper haben
eine Masse, die wir sehr gut messen können. Doch wie entsteht Masse
überhaupt? Am eigenen Leib möglicherweise durch zuviel Sahnetorte,
doch auf der Ebene der elementaren Teilchen? Die Physiker haben
eine Theorie entwickelt, nach der alle Teilchenmassen von einem
so genannten Higgs-Teilchen erzeugt werden. Die Existenz dieses
Teilchens ist allerdings noch nie experimentell nachgewiesen worden.
Dr. Martin Erdmann berichtet in seinem Vortrag von Teilchenbeschleunigern
mit sehr hohen Energien, die jetzt gebaut werden, um dem Higgs-Teilchen
und damit dem Ursprung der Masse auf die Spur zu kommen.
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7. Sept.
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Experimentalvortrag
Wie der Mensch den Weg zur Elektrizität fand
Prof. Dr. Hans-Joachim Wilke von der Technischen
Universität Dresden
Ort: Zelt vor der Ausstellungshalle, Luruper Hauptstraße gegenüber
Stadionstraße
Wie unterscheidet der Strandwanderer einen Bernstein von einem
"gewöhnlichen" gelben Stein? Man nehme ein Tuch, reibe den Stein
und wenn der daraufhin eine Anziehungskraft etwa auf Papierschnipsel
ausübt, so handelt es sich um einen Bernstein und der Finder ist
glücklich. Am Bernstein (griechisch: elektron) beobachteten die
Menschen schon in der Antike elektrische Erscheinungen. Allerdings
wurde das Elektron, der wichtigste Träger der Elektrizität, erst
wesentlich später entdeckt: 1897 wies u.a. der englische Physiker
Joseph John Thomson die Existenz des Elektrons als Teilchen mit
einer Masse nach.
Heute sind elektrische Geräte aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken,
doch wer weiß schon, wie die "Leidener Flasche", der erste elektrische
Kondensator, funktionierte? Prof. Hans-Joachim Wilke wird in seinem
Vortrag eine Fülle historischer Experimente vorführen. Sie erleben
überraschende physikalische Phänomene und können die Entdeckerfreuden
unserer Vorfahren nachempfinden. Fachliche Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich.
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14. Sept.
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Vortragsreihe "2000 - Das Jahr der Physik: Die Reise zum Urknall"
Der wilde Tanz der Teilchen: Die Geschichte
vom Anfang der Welt
Dr. Christian Spiering, DESY Zeuthen
14. September 19.30 Uhr.
Ort: Zelt vor der Ausstellungshalle, Luruper Hauptstraße gegenüber
Stadionstraße
Was wissen wir heute über den Anfang unseres Universums? Welche
Experimente belegen die Hypothese, dass alles mit einem Urknall
begonnen hat? Waren in diesem Moment alle Kräfte in einer Urkraft
vereint, alle Bestandteile der Materie gleichberechtigt vorhanden
- auch diejenigen Teilchen, die die ersten Sekunden des Universums
nicht überlebten? War dieser einzigartige Auftakt wirklich das ultimative
Laboratorium der Physik? Was kann man mit neuen Teilchenbeschleunigern
und neuen Teleskopen über den Beginn und die Entstehung des Universums
erfahren? Und schließlich: Was sagt uns das alles über uns selbst?
Diese fundamentalen Fragen will Christian Spiering von DESY Zeuthen
in seinem Vortrag beantworten.
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21. Sept.
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Vortragsreihe "2000 - Das Jahr der Physik: Die Reise zum Urknall"
Symmetrie: Das Urprinzip der Schöpfung
Prof. Dr. Bernhard Spaan, Technische Universität Dresden
21. September 2000, 19.30 Uhr
Ort: Zelt vor der Ausstellungshalle, Luruper Hauptstraße gegenüber
Stadionstraße
Die gesamte Natur scheint auf Symmetrieprinzipien zu beruhen -
insbesondere die mikroskopische Welt der Teilchen. Andererseits
gibt es scheinbar selbstverständliche Symmetrien wie die zwischen
"rechts" und "links", die sich in der Mikrowelt als trügerisches
Vorurteil erweisen. Prof. Bernhard Spaan von der Technischen Universität
Dresden wird in seinem Vortrag die Symmetrie als Fundament der Natur
beschreiben und dabei auf wichtige Fragen nach elementaren Symmetrien
wie die zwischen "vorwärts" und "rückwärts", zwischen "rechts" und
"links" oder zwischen Materie und Antimaterie eingehen.
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5. Okt.
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Vortragsreihe "2000 - Das Jahr der Physik: Die Reise zum Urknall"
Spieglein, Spieglein an der Wand ... Symmetrien
in der Natur
Dr. Achim Stahl, Universität Bonn
5. Oktober 2000, 19.30 Uhr
Ort: Zelt vor der Ausstellungshalle, Luruper Hauptstraße gegenüber
Stadionstraße
Symmetrien zwischen Bild und Spiegelbild physikalischer Prozesse
spielen eine entscheidende Rolle in unserer Vorstellung vom Mikrokosmos
- der Welt der kleinsten Teilchen. Vollkommene Symmetrien vereinfachen
physikalische Theorien, doch sind es gerade die Unvollkommenheiten
oder die Brechungen der Symmetrien, die zu neuen Einsichten in das
Naturgeschehen führen. Nach unserem heutigen Verständnis von der
Entwicklung des Universums sind sie sogar eine Voraussetzung dafür,
dass die Materie überhaupt existiert.
Dr. Achim Stahl von der Universität Bonn wird Ihnen Beispiele wichtiger
Symmetrien erläutern und zeigen, wie diese in der Teilchenphysik
experimentell überprüft werden.
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12. Okt.
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Experimentalvortrag
Physik, Technik und Ästhetik von Feuerwerken
Vortrag mit pyrotechnischen Vorführungen
Dirk Cegiel von NICO Pyrotechnik
12. Oktober 2000, 19.30 Uhr
Ort: Zelt vor der Ausstellungshalle, Luruper Hauptstraße gegenüber
Stadionstraße
Auf der Suche nach dem Elixier der Unsterblichkeit entdeckte ein
Chinese vor über 900 Jahren eine explosive Mischung: Er vermengte
Schwefel, Salpeter und Holzkohle zu Schwarzpulver - Grundsubstanz
für allerhand, das knallt und raucht. In Europa wurde das Schwarzpulver
etwa 200 Jahre später entdeckt und ist seither nicht nur bei kriegerischen
Auseinandersetzungen im Einsatz, sondern auch bei den allseits beliebten
Feuerwerken.
Die Entwicklung von Sonnenrädern, Raketen & Co. sowie die Inszenierung
eines Feuerwerks zählt zu dem großen Gebiet der Pyrotechnik. Diese
hat sich seit einigen Jahrzehnten als "Wissenschaft vom Feuer" zu
einer eigenen Disziplin entwickelt. Sie befasst sich nicht nur mit
Feuerwerkskörpern, sondern mit allem, was leicht entzündlich ist
- vom Streichholz bis zur Feststoff-Rakete.
Der Diplom-Chemiker Dirk Cegiel wird in seinem Vortrag über die
vielseitigen Gebiete der Pyrotechnik berichten, beispielsweise wie
pyrotechnische Mischungen angefertigt werden und wie sie wirken,
wie aus vielen Feuerwerkskörpern ein kunstvolles Feuerwerk komponiert
wird und welche Sicherheits- und Umweltaspekte dabei zu beachten
sind. Kleine Labor-Experimente runden den Vortrag ab. Anschließend
werden im Freien mit Unterstützung der Firma NICO-Pyrotechnik einige
Feuerwerkseffekte vorgeführt.
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