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08.10.2018
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Start für bislang größten DESY-Lehrerforschungsaufenthalt

Lehrerinnen und Lehrer aus dem ganzen Bundesgebiet kommen zu Fortbildung nach Hamburg

Mit 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat am Montag bei DESY der bislang größte Forschungsaufenthalt für MINT-Lehrkräfte am Hamburger Forschungszentrum begonnen. Eine Woche lang bekommen die Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Deutschland einen intensiven Einblick in die DESY-Forschungsbereiche und können selbst dort mitarbeiten. 

DESY-Forscherin Doris Eckstein (links) mit einer Teilnehmergruppe im Reinraum des DESY Detector Labs. Bild: DESY, Marta Mayer
Schon seit Langem engagiert sich DESY für Lehrerinnen und Lehrer, die als Wissensvermittler eine zentrale Rolle bei der Förderung des naturwissenschaftlichen Interesses ihrer Schülerinnen und Schüler spielen. Mit der diesjährigen Veranstaltung beginnt bereits die fünfte Runde der DESY-Lehrerfortbildung. Dabei wird das Format bundesweit immer bekannter: Während die Teilnehmer in den vergangenen Jahren hauptsächlich aus dem Großraum Hamburg stammten, reiste dieses Mal der Großteil aus anderen Bundesländern an, vorwiegend aus Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Erhard Werner aus Niedersachsen ist bereits zum dritten Mal mit dabei: „Bei meiner ersten Teilnahme durfte ich in einer Forschungsgruppe im Bereich Photon Science mitarbeiten. Das hat mich sehr an die Forschungsarbeit während meiner Diplomarbeit erinnert. Die Fortbildung mit dem Schwerpunkt Teilchenphysik zwei Jahre später bestand hingegen mehr aus kleinen Workshops, Vorträgen und Übungen, bei denen es mitunter auch tiefer in die Materie ging, sodass Zusammenhänge nicht allein in Prosa, sondern ebenso mathematisch begründet wurden. Beides ist spannend! – Sowohl bei der Arbeit in den Forschungsgruppen als auch bei den Präsentationen und Führung begegnen einem immer wieder Anwendungsbeispiele, mit denen man seinen eigenen Unterricht wesentlich interessanter gestalten kann. Ich halte es für wichtig, dass solche Fortbildungen angeboten werden, die über das Curriculum hinausgehen.“

DESY-Forscherin Jolijn Onvlee aus der Gruppe Controlled Molecule Imaging (CMI) erklärt dem Lehrer Hans Lademann vom Röntgen-Gymnasium in Remscheid den Experimentieraufbau. Bild: DESY, Marta Mayer
Was in diesem Jahr außerdem neu ist: Erstmals konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Anmeldung zwischen drei Fortbildungsschwerpunkten wählen, der Teilchen-, der Beschleuniger- und der Photonenphysik. Je nach gewähltem Bereich besteht der Forschungsaufenthalt schwerpunktmäßig aus einem umfangreichen Programm aus Besichtigungen, Vorlesungen und Workshops – etwa am DESY-Testbeam oder im Reinraum bei der Detektorentwicklung – oder aus projektartiger, intensiver Mitarbeit in einer DESY-Forschungs- oder Servicegruppe. Forschung hautnah also!

 

Weitere Informationen: www.desy.de/forschungsaufenthalt